Ein neuer Mensch

Inhaltsangabe:

Herr Kleinknecht erscheint beim Standesamt, um seinen Namen ändern zu lassen. Er ist weder klein, noch ein Knecht. Und da es kaum noch Knechte gibt, möchte er einen anderen Namen. Hierfür hat er weitere Gründe: Nach einer Abmagerungskur ist er ein anderer Mensch geworden, außerdem hat er nach einer Bluttransfusion fremdes Blut in den Adern. Der wichtigste Grund: Er hat sich einer Frischzellenkur unterworfen und hat nun Zellen eines Schafs im Körper. Er legt besonderen Wert darauf, festzustellen, dass es Schafs- und nicht Ziegenzellen sind. Weil Ziegen stinken, lehnt er deren Zellen ab. Es entwickelt sich ein Zwiegespräch, in dem Kleinknecht  den Beamten vor allem durch seine absurden Ansichten fast zum Wahnsinn treibt. Zum Schluss ist der Beamte mit seinen Nerven am Ende.

Schlussszene:

Kleinknecht: Ich habe mich für einen Doppelnamen entschieden. Stein, weil ich dessen Blut habe, und Bock, wegen der Frischzellen. Also: Stein, Gedankenstrich, Bock! Und dahinter in Klammern das Wort Schaf. Damit nämlich niemand den Bock auf Ziege beziehen kann. Da nämlich Ziegen stinken, lege ich größten Wert auf das Schaf in Klammern.

Haben sie meinen gewünschten Namen notiert?

Beamter: Sie wollen Ziegenbock heißen, Herr Stein.